Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Herzlich willkommen beim LBV Schweinfurt

Vogelbeobachtung bedeutet Entspannung, Eintauchen in die Natur und Erholung für Körper und Seele!

Aktive und Helfer bei einem Biotoppflege-Einsatz 2023
Aktive und Helfer bei einem Biotoppflege-Einsatz 2023

Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz beobachtet nicht nur Vögel. Er setzt sich aktiv für den Erhalt und den Schutz unserer Natur und damit auch unserer Vogelwelt ein. Hier findet ihr alle Neuigkeiten zu unseren Projekten, Terminen und Aktionen. Wir freuen uns auf euch und wünschen viel Spaß beim Stöbern durch diese Seiten!

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Aktuelles

Wiesenmahd auf unserer Streuobstwiese in Mainberg!

Helfer gesucht: 25.07. ab 8:00 Uhr

LBV Streuobstwiese Mainberg, hohe grüne Wiese mit Bäumen
LBV Streuobstwiese Mainberg

Unsere wunderschöne Streuobstwiese in Mainberg braucht Pflege! Wir laden euch herzlich zu unserem traditionellen Mäheinsatz ein. Da uns dieses Jahr leider kein Balkenmäher zur Verfügung steht, sind wir ganz besonders auf tatkräftige Hände und reine Muskelkraft angewiesen. Je mehr wir sind, desto schneller sind wir fertig!

Was steht an: Wiese mähen, Gras zusammenrechen und abtransportieren, Gehölzschnitt aufräumen.

Das haben wir schon vor Ort:

2–3 Motorsensen, einen Anhänger für den Abtransport des Schnittguts.

Das wird noch dringend gebraucht:

Werkzeug: Rechen (Heurechen)

Hilfsmittel: Große Planen (zum Transportieren des Grases zum Hänger)

Für dich: Festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und Sonnenschutz

Egal ob Mitglied oder einfach naturbegeisterte(r) Helfer*in – jede Hand zählt und hilft uns, diesen wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel zu erhalten.

Anmeldung & Koordination:

Damit wir besser planen können, gib uns bitte eine kurze Rückmeldung, ob du dabei bist und welches Werkzeug (Rechen/Planen) du mitbringen kannst.

Wir freuen aus auf einen produktiven Vormittag mit euch!

Kontakt

Hilfe - Jungvogel gefunden

Wenn ihr in Schweinfurt und Umgebung einen Jungvogel gefunden habt, der wirklich Hilfe braucht, dann könnt ihr euch an Pro Animale für Tiere in Not e.V. wenden: Telefonnummer 09721/608406 oder an die Wildtierhilfe Bad Kissingen: www.wildschutz-unterfranken.de, Telefon: 01573 2949757

Hoffnung für das Rebhuhn: Aufwärtstrend beim Vogel des Jahres 2026

Ergebnis Zählung 2026

Rebhuhn alleine auf grüner Wiese aufrecht
Rebhuhn

Nach einem jahrzehntelangen, dramatischen Abwärtstrend gibt es endlich wieder positive Nachrichten von unseren Feldern. Für den Vogel des Jahres 2026, das Rebhuhn, zeichnen sich erste Hoffnungsschimmer ab.

Wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilt, zeigt das bundesweite Rebhuhn-Monitoring in den zehn speziellen Projektregionen eine Erholung der Bestände. Die gezielten Schutzmaßnahmen zeigen somit erste Wirkung.

Die aktuellen Zahlen im Überblick:

Freiwillige Helferinnen und Helfer haben in diesem Frühjahr die Rufe der männlichen Rebhühner gezählt.

Die Ergebnisse machen Mut:

Über 3.100 Rufe wurden bundesweit dokumentiert (Vorjahr: 2.800 Rufe).

1,6 Nachweise pro Zählroute konnten im Schnitt erfasst werden (Vorjahr: 1,49).

2,09 Rufnachweise pro 100 Hektar Agrarfläche bilden die neue Bestandsdichte. Damit wurde sogar das starke Rebhuhn-Jahr 2024 (2,02 Nachweise) übertroffen, nachdem es 2025 einen kleinen Einbruch (1,96 Nachweise) gegeben hatte. 

Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung

Der Gesamttrend der letzten fünf Jahre zeigt in den Projektgebieten eine positive und stabile Bestandsentwicklung. Auch wenn die Bestände deutschlandweit abseits der Schutzprojekte noch auf niedrigem Niveau stagnieren, beweisen diese Daten: Vielfältige Lebensräume, Blühstreifen und der Schutz von Brachflächen retten das Rebhuhn vor dem Verschwinden.

Ein großer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die durch ihre Kartierungen diese wichtigen Daten liefern!

Hier geht´s zum kompletten Bericht des DDA.

Verlorene Stimmen

Diese Brutvögel sind in Bayern bereits ausgestorben

Blauracke auf Ast sitzend
Blauracke Foto:Artur Mikołajewski

Das weltweite Artensterben ist keine abstrakte Krise, die nur exotische Regenwälder betrifft. Es findet direkt vor unserer Haustür statt. Auch in Bayern verschwinden immer mehr Vögel lautlos aus unserer Landschaft. Der Hauptgrund dafür ist der dramatische Verlust an Lebensräumen durch intensive Landwirtschaft, Überdüngung und menschliche Einflüsse.

Wie akut die Lage ist, zeigt ein Blick auf die Liste der Brutvögel, die im letzten Jahrhundert offiziell als Brutvögel aus Bayern verschwunden sind:

 

2013 – Sumpfohreule (Asio flammeus): Sie verlor ihre Heimat, weil Feuchtgebiete, Moore und extensiv genutzte Wiesen immer weiter zurückgedrängt wurden.

2005 – Brachpieper (Anthus campestris): Durch Überdüngung und das Verbuschen von Brachflächen fand dieser Spezialist am Boden keine geeigneten Habitate mehr.

1991 – Rotkopfwürger (Lanius senator): Einst ein Bewohner unserer Streuobstwiesen, ist er heute aus Bayern komplett verschwunden und europaweit im Rückgang.

1980 – Schwarzstirnwürger (Lanius minor): Auch dieser markante Würger verlor im Zuge der Landschaftsveränderung seine Lebensgrundlage bei uns.

1971 – Blauracke (Coracias garrulus): Mit ihrem azurblauen Gefieder war sie der bunteste Vogel Bayerns – mangels alter Höhlenbäume und Großinsekten ist sie längst Geschichte.

1934 – Lachseeschwalbe (Gelochelidon nilotica): Als Brutvogel eigentlich weltweit etabliert, verlor sie schon vor fast einem Jahrhundert ihre bayerischen Brutplätze.

1931 – Kampfläufer (Calidris pugnax): Berühmt für die spektakulären Turniere der Männchen in ihren Balzarenen, brütet dieser Watvogel schon lange nicht mehr in unseren Mooren und Feuchtwiesen.

 

Diese Jahreszahlen sind eine Mahnung. Sie zeigen uns, dass Naturschutz keinen Aufschub duldet. Wir müssen jetzt entschlossen handeln, um die verbliebenen Arten und ihre Lebensräume auch hier in der Region Schweinfurt zu schützen.

Werde Pflanzenfinder*in!

„Verborgene Schätze im Landkreis Schweinfurt“

Der LPV (Landschaftspflegeverband) Schweinfurt bittet Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei seinem Projekt: „Verborgene Schätze im Landkreis Schweinfurt“.

Gemeinsam seltene Pflanzenarten des Landkreises kartieren und schützen, darum geht es. Dieses Citizen-Science-Projekt richtet sich an alle, die Freude an Pflanzenbestimmung und Naturschutz haben und Lust darauf, durch eigenständige Bestimmungen einen wertvollen Beitrag zur Bestandsdokumentation zu leisten. Wo befinden sich außerhalb von Schutzgebieten, in denen der Bestand an Pflanzen schon gut dokumentiert ist, z.B. an Wegrändern, Gräben und Säumen unscheinbar echte Pflanzenraritäten. Bei jedem Spaziergang kann man nebenbei einen wichtigen Beitrag leisten. Seid dabei, entdeckt, dokumentiert und schützt mit dem LPV die einzigartige Pflanzenvielfalt unserer Heimat!

Schöne Vögel

Bienenfresser in Wipfeld

Diese wunderschönen Aufnahmen hat uns Miri geschickt. Sie hat diese Vögel vor ein paar Wochen bei Wipfeld auf der Schweinfurter Seite fotografiert. Danke für diese beieindruckenden Fotos! Schickt uns gerne eure Fotos für die Homepage.

Schulstunde der Gartenvögel

Montag, 04.05., 9:30 Uhr / Schiller-Grundschule Schweinfurt

Am ersten Mai-Montag wurde der Schulhof der Schiller Grundschule zum Beobachtungsposten: Die Klassen 3a und 3b nahmen an der bundesweiten Aktion „Schulstunde der Gartenvögel“ teil.

Insgesamt 41 hochmotivierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher versammelten sich auf der angrenzenden Freifläche, um mit Unterstützung des LBV Schweinfurt die heimische Vogelwelt genau unter die Lupe zu nehmen.

Mit Ferngläsern und Bestimmungskarten ausgerüstet, hielten die Kinder eine Stunde lang fest, wer im angrenzenden Gebüsch zwitscherte oder am Himmel flog. Ein besonderes Highlight war die Sichtung einer Wacholderdrossel, die die Kinder aus nächster Nähe bestaunen konnten. Auch die rasanten Mauersegler, die über der Freifläche ihre Kreise zogen, sorgten für große Begeisterung bei den kleinen Naturkundlern. Dabei lernten sie in dieser Stunde nicht nur Spatz, Amsel und Meise voneinander zu unterscheiden, sondern sammelten auch wertvolle Daten für den Naturschutz. Ein tolles Erlebnis im Freien, das zeigt, wie viel Natur direkt vor der Klassentür wartet!

Das Heupferdchen-Abzeichen

Sa, 25.04. 14:00 Uhr / Schweinfurt

Das "Heupferdchen"-Abzeichen ist eine Auszeichnung für Kinder, die Artenkenntnis und Naturbegeisterung fördern soll. Es funktioniert wie das Seepferdchen beim Schwimmen: Als Nachweis für grundlegende Kenntnisse der heimischen Natur erhalten Kinder eine Urkunde und einen Aufnäher mit dem grünen Heupferd. 

 

11 Kinder zwischen 6 und 13 Jahre erforschten am 25. April ab 14 Uhr mit uns in den Örtlichkeiten des Vogelschutzverein Schweinfurt die Natur vor der Haustür und erwarben ihr Heupferdchen. Unter der fachkundigen Anleitung der LBV- Ehrenamtsbeauftragten Dr. Marlis Heyer tauchten die kleinen Naturforscherin die Welt der Insekten und Wiesenbewohner ein. Mit Becherlupen bewaffnet lernten sie die Natur mit wachsamen Augen zu beobachten und verschiedene Arten spielerisch zu bestimmen. Zuvor lernten die Kinder mindest. fünf Tier- oder Pflanzenarten kennen und das Anfertigen einer "wissenschaftlichen" Zeichnung sollte Vermitteln, worauf es bei Bestimmung einer Art ankommt. Zum Schluss gab es die feierliche Übergabe der Urkunden und Abzeichen an die erfolgreichen Absolventen.

 

Diese Auszeichnung zeigt, dass schon die Kleinsten einen Beitrag zum Naturschutz leisten können. Wir freuen uns über diese erfolgreiche Aktion und bedanken uns bei allen, die dabei waren! 

Störche und Kiebitze in Schweinfurt

So sieht es aus

Störche im Landkreis Schweinfurt: Hier klappert es jetzt!

Die Weißstörche sind zurück in unserer Region. Dank intensiver Schutzmaßnahmen wächst die Population im Landkreis Schweinfurt erfreulich weiter.

Hier sind die aktuellen Storchenpaare im Überblick:

Bekannte Brutplätze im Landkreis:

Wipfeld – Traditioneller Standort am Main.

Hirschfeld – Erfolgreiche Brutplätze in den Mainauen.

Heidenfeld – Jährlicher Anlaufpunkt für die Heimkehrer.

Bergrheinfeld – Gut sichtbar auf dem Dach der Kirche.

Grafenrheinfeld – Naturerlebnis direkt am Sauerstücksee.

Besondere Entdeckungen und Wildbrüter:

Garstadt im Kies – Ein Paar nutzt hier einen Hochsitz als Nestunterlage.

Röthlein – Hier nisten gleich zwei Paare, darunter ein seltener Wildbrüter.

 

 

Kiebitze:

Es gibt diese Jahr 8 gesicherte Pärchen in Garstadt, Herlheim, Oberspiesheim. Leider war das Frühjahr für die Kiebitze zu trocken. Wir werden sehen wie sich die Lage noch entwickelt. (Mai 2026)

Der neue Vogelkundliche Jahresbericht ist da!

Für die Region Unterfranken Main-Rhön

 

Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft Unterfranken Region 3, kurz OAG 3, hat den neuen Vogelkundlichen Jahresbericht  2026 veröffentlicht. Wir danken Dietlind Hußlein und Dr. Raimund Rödel für die Erstellung und allen, die beim Zusammentragen der Daten geholfen haben. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Vogelkundlicher Jahresbericht 2026
Die Vogelwelt 2025 bei uns in der Region
Heft_48_mit_Inhaltsverzeichnis_1.pdf
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Mitmachen!

Der LBV braucht dich beim Vogelmonitoring

Mensch mit Fernglas vor Feld beim Vogelbeobachten

Du nimmst nicht nur die steigenden Temperaturen, sondern auch die steigende Gesangsaktivität der Vögel wahr? Hörst Du vielleicht ganz bewusst den ersten Buchfink, den ersten Star und den ersten Zilpzalp des Jahres? Denkst Du beim 1. Mai nicht nur an den Tag der Arbeit, sondern auch an die Rückkehr der Mauersegler?

Vielleicht möchtest Du ja Deine Vogelbegeisterung in einem (weiteren) Ehrenamt einbringen? Es gibt spannende Mitmachmöglichkeiten für Menschen mit unterschiedlicher Vogelartenkenntnis und unterschiedlich viel Zeit. Das Schöne ist, dass Deine Mitarbeit in all den folgenden Programmen hilft, wertvolle Daten für die Forschung und den Naturschutz zu sammeln.

 

Mitmachen beim Monitoring seltener Brutvögel (MsB)

Benötigte Vogelartenkenntnis: einzelne Arten bis Artengruppen

Benötigte Zeit: mehrjähriges Engagement wichtig, 0.5 - 4 h für eine Kartierung ( plus Anreise)

Das erwartet dich: Ein Einstieg ins Vogelmonitoring, bei dem Du Dich auf eine oder sehr wenige Arten konzentrieren kannst. Wertvolle Mitarbeit bei der Datenerhebung über den Zustand der bayerischen Vogelwelt. Oftmals die Möglichkeit, die Beobachtungsroute ganz in Wohnortnähe zu legen. 

Wir vom LBV koordinieren das Specht- und das Rebhuhnmonitoring und es gibt noch 13 weitere Module im MsB! Das Spechtmonitoring zielt auf die selteneren Spechte wie Grau- und Kleinspecht ab. Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass in der Mitmachbörse derzeit viele neue Zählrouten eingestellt wurden. Gerade im Alpenraum gibt es nun attraktive neue Strecken, die sich besonders für die Kartierung von Dreizehen- und Weißrückenspechten anbieten. Die Routen wurden in Gebieten angelegt, in denen beide Arten nachweislich vorkommen.

Sowohl das Specht- als auch das Rebhuhnmonitoring finden früh im Jahr statt, und sind ideal für diejenigen, die im Sommer stark verplant sind.

 Die Module mit den modulspezifischen Anforderungen kannst du hier online ansehen und bei Interesse Kontakt mit der genannten Ansprechperson aufnehmen: https://www.dda-web.de/monitoring/msb/module

 

Weitere Projekte zum Mitforschen und Mitmachen: 

ADEBAR2 – Atlas Deutscher Brutvogelarten

Ein Projekt für Profis, aber heraus kommt eins der wichtigsten Werke zur Bestandssituation und Verbreitung der deutschen Brutvögel. Das Projekt läuft noch bis 2029, und aktuell werden Kartierende für bisher unkartierte Quadranten gesucht: 

ADEBAR2-Mitmachbörse

 

 

WICHTIG: Alle Kartierungen im Rahmen des MhB, MHg und des MsB gehen in den Brutvogelatlas ein! 

Wiedehopfkästen

Gesponsert von der VR Bank

Die VR Bank hat der Kreisgruppe 10 Nistkästen für den Wiedehopf gesponsert, die wir mittlerweile geliefert bekommen haben. An 5 ausgewählten Orten wurden jeweils 2 Nistkästen angebracht, um den Vogel bei seiner Wiederansiedlung zu unterstützen. Ein herzliches Dankeschön an die VR Bank für diese Spende!

Update Mai 2026: 

Die kontrollierten Kästen waren bis jetzt leider nur von Staren (3 Stück) und Blaumeisen

(1 Nistkasten) besetzt. 

Die nächsten Termine:

Info-Treffen - Achtung Änderung!

16.07. / 19:00 Uhr, Biergarten "Zum weißen Ross" Bergrheinfeld

Unser nächster Infotreff steht vor der Tür und wir laden euch herzlich dazu ein. Nachdem der Termin im Juni kurzfristig abgesagt werden musste, freuen wir uns nun umso mehr gemeinsam mit euch aktuelle Neuigkeiten auszutauschen, über anstehende Projekte im Naturschutz zu sprechen und uns in gemütlicher Runde zu unterhalten.

Jeder ist herzlich willkommen! Diesmal auf Grund der Hitze nicht im Haus der Begegnung, sondern im Biergarten der Gaststätte "Zum weißen Ross", Hauptstraße 65 in Bergrheinfeld! 

Ihr müsst kein LBV-Mitglied sein, um vorbeizuschauen. Egal ob erfahrene Naturschützer, neugierige Einsteiger oder einfach nur Naturbegeisterte – wir freuen uns über jedes neue Gesicht und jede frische Idee.

Bat-Night: Fledermäuse erleben

25.07. / 20:30 Uhr, Schweinfurt Wehranlagen

Wenn es dunkel wird, erwachen die Fledermäuse. Bei einem nächtlichen Rundgang durch die Wehranlagen beobachten wir die lautlosen Jäger bei ihrer Nahrungssuche und machen ihre Rufe mit Bat-Detektoren hörbar. Ein spannendes Erlebnis für Naturbegeisterte jeden Alters.

 

Treffpunkt: Schweinfurt, Wehranlagen, hinterer Parkplatz Wehranlagen 

Rückblick

Kleinode am naturnahen Waldrand: Unterwegs zu selten gewordenen Lebensräumen

14.06. 10:00 Uhr /„Dreiländereck“ Esbachholz

Es war ein naturkundlicher Spaziergang am Esbachholz. Zwischen Waldrand, blütenreichen Säumen und offenen Wiesen entdeckten wir Sommerblüten, Insekten und Heilkräuter am Wegesrand. Hier geht´s zum Bericht.

Zwischen Wald und Wiese: Natur im FFH-Gebiet Dianenslust

31.05.2026, 08:00 Uhr / Schweinfurt

Im Waldgebiet der Dianenslust erwarteten uns leider weniger Sänger als erhofft, aber auf dem Weg zur LBV-Streuobstwiese erlebten wir dennoch Wechsel vom Wald in die halboffene Kulturlandschaft. Danke an alle, die dabei waren.

Hier geht´s zum Bericht!

BirdRace 2026

Das zweite Wochenende im Mai

Auch ein Team aus unserer Schweinfurter LBV Gruppe war mit dabei! Insgesamt gab es deutschlandweit 1.065 Teams mit 3.127 Teilnehmenden, die über 320 Arten beobachtet haben. Überraschenderweise konnte unser Team ausgerechnet an diesem "Wettbewerbstag" keinen Fitis und kein Teichhuhn beobachten, Vögel, die eigentlich zuverlässig zu vernehmen sind. Dennoch konnten die vier Herren Platz 96 von 824 (bundesweit) und Platz 4 von 76 in Bayern belegen. Der Landkreis Schweinfurt lag damit auf Platz 102 in der Kreiswertung  (von 313 in Deutschland) und auf Platz 10 (in Bayern). Dabei war es der einzige Kreis mit nur einem Team, der es in die Top 100 geschafft hat! Auch wenn der Tag lang war, hat es allen viel Spaß gemacht und wird nächstes Jahr wiederholt. Wer ebenfalls Lust hat, jede und jeder kann mitmachen, immer am zweiten Wochenende im Mai. 

Stunde der Gartenvögel

10.05., 09:00 Uhr / Schweinfurt, Alte Warte

Zur deutschlandweiten Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“ besuchten wir die Alte Warte, wo Gartenrotschwanz, Mönchsgrasmücke und viele andere Arten besonders gut zu beobachten sind. Gemeinsam entdeckten wir die lebendige Vogelwelt der Kleingärten und sammelten zwei Stunden lang Beobachtungen für die Citizen-Science-Aktion.

Was blüht denn da? Pflanzenbestimmung mit dem Handy

03.05., 14:00 Uhr / Gochsheim

Blühende Pflanzen Blumen

Mit dem Landschaftspflegeverband Schweinfurt entdeckten wir die Natur rund um den Flugplatz Gochsheim. Der LPV setzt sich für den Erhalt artenreicher Kulturlandschaften ein. In so einer Landschaft bestimmten wir mit einfach zu bedienenden Apps die Pflanzen direkt vor Ort, lernten typische Arten kennen und bekamen einen Blick für die Vielfalt im Frühjahr.

Stille Wasser, muntere Sänger: Frühling am Sauerstücksee

19.04. / 8:00 Uhr Sauerstücksee Grafenrheinfeld

Leider scheinen die Exkursionen des LBV dieses Jahr unter keinem guten Wetterstern zu stehen, die Rebhuhn-Führung musste schon abgesagt werden und auch an diesem frühen Sonntagmorgen zogen schon dunkle Regenwolken heran und der Regenradar verhieß nichts Gutes. Doch einige Teilnehmer waren trotzdem am Start! Den besten Platz hatte eindeutig die kleine Meise, die sich das Rohr der Parkplatzschranke als Bruthöhle ausgesucht hat.

Im Wald Richtung Sauerstücksee waren Rotkehlchen, Zaunkönig und vor allem der Buchfink zu hören, der an diesem Tag vorbildlich seinen Ruf und Gesang zu Schulungszwecken zur Verfügung stellte. Am See angekommen, konnte der schnarrende Gesang des Rohrschwirls vernommen werden, leider übertönt durch den immer stärker werdenden Regen, was uns zur Umkehr bewegte. 
Trotzdem war es ein schöner, wenn auch sehr kurzer Spaziergang mit Vogeluntermalung am Sonntagmorgen. 

Jahreshauptversammlung / Vortrag Vogelschlag

13.03. / 19:00 Uhr, Oberndorf

Plakette gegen Vogelschlag LBV
Plakette gegen Vogelschlag

Bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung  berichtete Dr. Peter Stimmler anschaulich über das Thema Vogelschlag und zeigte, wie Vögel an Glasfassaden und Gebäuden besser geschützt werden können. In Deutschland sterben jährlich geschätzt mehr als 100 Millionen Vögel durch Glasanflug, was in etwa 5-10% aller in Deutschland vorkommenden Vögel entspricht! Vögel erkennen Glas nicht als Hindernis, sondern nehmen es häufig entweder nicht wahr oder sehen in der gespiegelten Umgebung eine Fortsetzung ihres natürlichen Lebensraumes. Im Anschluss blieb Zeit für Austausch und Fra

gen.

Klickt auf das Bild für mehr Infos zum LBV Projekt "Vogelschlag - Unsichtbares sichtbar machen"

Der Saatkrähenbestand in Schweinfurt

Ein leichter Zuwachs

Saatkrähennest im Baum mit Saatkrähe
Saatkrähennest mit Vogel

 

Wie jedes Jahr wurde Anfang April die Anzahl der Saatkrähennester in den Bäumen in Schweinfurt erfasst. Damit kann man Rückschluss auf die Anzahl der Brutpaare dieser Vogelart, die es gerne gesellig mag, ziehen. Es  wurden 287 Nester gezählt, und damit kann man einen leichten Zuwachs von 23 Brutpaaren im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen. Wer genaue Zahlen haben möchte klickt hier!

Unser Jahresprogramm!

Schon gespeichert?

Unser Jahresprogramm zum Herunterladen
Hier findet ihr unser aktuelles Jahresprogramm 2026 als Download im pdf-Format.
Programm 2026.pdf
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Zwitscherkurs zum Download

Hier findet ihr die Dokumentation zu unserem Einsteigerkurs zum Lernen der Vogelstimmen, der bei uns Anfang April erfolgreich stattgefunden hat.

Die Mitglieder der LBV-Kreisgruppe sind häufig im Rahmen von Monitoring-Programmen oder auf eigene Faust in der Natur unterwegs. Wenn ihr gerne mal mit dabei sein wollen, um tiefer einzusteigen, schreibt uns einfach eine Mail.

Vogelstimmenkurs LBV 2025.pdf
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Allgemeines

App-Tipp

Müll-weg

Wenn ihr draußen größere Ansammlungen von Müll findet, könnt ihr den Müll über die Webseite oder die App melden, so dass die zuständigen Behörden informiert werden und handeln können.

Eine schöne Sache:  https://muell-weg.de/

Helft mit und meldet Gebräudebrüter!

Gebäudebrüterkompetenzzentrum - Zum Schutz von Spatz und Co.

Um Gebäudebrüter wie Schwalben, Spatzen, Dohlen und Co. besser zu schützen, gibt es in München für Behörden eine Datenbank, die bei anstehenden Häusersanierungen informiert, ob Vögel an oder in dem Gebäude brüten. Für eine möglichst hohe Effizienz, benötigt diese Datenbank auch Informationen aus der Bevölkerung. Wer weiß, wo Vögel an Gebäuden brüten, kann dies hier melden. Gerne weitersagen und den Link teilen!

Vogel des Jahres 2026

Das Rebhuhn

Rebhuhn auf Grünfläche
Rebhuhn

„Repreprep“ ruft es von den Feldern: Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026 und löst damit seit Januar den Hausrotschwanz ab. Mit 81.855 Stimmen (44,5 Prozent) ergatterte der Hühnervogel den Pokal, dahinter, mit deutlichem Abstand auf Platz zwei: die Amsel mit 49.011 Stimmen (26,6 Prozent). Die beiden nachtaktiven Jägerinnen, die Waldohreule und die Schleiereule, landeten mit 23.352 Stimmen (12,7 Prozent) und 21.556 Stimmen (11,7 Prozent) auf Platz 3 und 4. Für den Zwergtaucher stimmten lediglich 8.270 Teilnehmende (4,5 Prozent). Die fünf Vögel standen vom 2. September bis 9. Oktober 2025 öffentlich zur Wahl, jeder der Kandidaten brachte seine eigene Forderung zum Naturschutz mit. Das Rebhuhn steht für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft. Früher war das Rebhuhn häufig auf den Feldern zu beobachten. Doch seine Bestände schrumpften dramatisch. Heute gibt es in Bayern geschätzt nur noch 2.300 bis 4.000 Brutpaare.